Sammlungsfotografen

Der weite Kosmos des Bruno Gebhardt

In Zwö­nitz war Bru­no Geb­hardt (1894–1975) bekannt, wie ein bun­ter Hund. Ein Samm­ler vor dem Her­ren, der zwei Welt­krie­ge er- und über­leb­te und sei­ne gan­ze Exis­tenz dar­an gab, Din­ge zusam­men­zu­tra­gen, zu kate­go­ri­sie­ren und aus­zu­stel­len. So ufer­los der Hori­zont sei­ner Inter­es­sen, so breit ist heu­te das Samm­lungs­spek­trum der »Rari­tä­ten­samm­lung Bru­no Geb­hardt« in der pracht­vol­len Austel-Villa. Für uns als Samm­lungs­fo­to­gra­fen ein wun­der­ba­rer Ort, um den wei­ten Kos­mos eines Samm­lers zu ergründen.


Wolfsburg im Rausch der Tulpen

Vol­ker Wein­holds far­ben­präch­ti­ges Solo­pro­jekt nimmt in Schloss Fal­lers­le­ben sei­nen Lauf. Kunst­vol­le Fotos und viel­fäl­ti­ge his­to­ri­sche Objek­te schaf­fen eine ganz eige­ne flo­ra­le Aura.

Aufbau im Hoffman von Fallersleben Museum in Wolfsburg

Mit Fleiß, Krea­ti­vi­tät und gro­ßem Ein­satz half die gan­ze Muse­ums­mann­schaft beim Auf­bau der Aus­stel­lung »Die mir das Herz ver­brennt – Im Rausch der Tul­pen« Herz­li­chen Dank an Nico­le Trn­ka, Hei­ke Schier, Gaby Drey­mül­ler, Lena Laz­z­ara, Peg­gy Ber­hei­de,  Mei­ke Netz­band, Rem­zi Kara­du­man und Dr. Arne Steinert.

Auf Wiedersehen, Cuxhaven

Im Wrack- und Fische­rei­mu­se­um Wind­stär­ke 10 gab es zum Abschied unse­rer Aus­stel­lung »Lei­nen los!« eine letz­te Füh­rung. Für uns war bot sich damit die Gele­gen­heit, mit inter­es­sier­ten Besu­chern ins Gespräch zu kom­men. Wir dan­ken allen Kol­le­gen des Muse­ums und freu­en uns auf ein Wiedersehen.

»Weiß der Geier« im NAMU Bielefeld

Im Auf­trag der INATURA Dorn­birn haben wir die Aus­stel­lung »Weiß der Gei­er« auf den Weg gebracht. Sie wirft ein Streif­licht auf das Ver­hält­nis zwi­schen Mensch und Tier von der Stein­zeit bis in die Gegen­wart. Im Naturkunde-Museum Bie­le­feld erlebt die Wan­der­aus­stel­lung nun ihre 3. Sta­ti­on. Für uns war es ein freu­di­ges Wie­der­se­hen mit Mat­thi­as Gort von der INATURA und den Kol­le­gen in Bielefeld.

»Leinen los!« in Cuxhaven

Unse­re Aus­stel­lung »Lei­nen los! – His­to­ri­sche Spiel­zeug­schif­fe auf gro­ßer Fahrt« ist nun zum ers­ten Mal an der Nord­see­küs­te zu sehen. Das Wrack- und Fische­rei­mu­se­um WINDSTÄRKE 10 ist dafür der pas­sen­de Ort. Die Dau­er­aus­stel­lung erzählt erkenntnis- und facet­ten­reich vom mari­ti­men All­tag ver­gan­ge­ner Zei­ten. Jen­seits ver­klä­ren­der See­manns­ro­man­tik wer­den Ent­wick­lung, Bedeu­tung und Nie­der­gang der Fische­rei­wirt­schaft beschrie­ben. Unse­re Spiel­zeug­schif­fe erzäh­len die glei­che Geschich­te aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve. Da das Kin­der­spiel­zeug immer auch ein Spie­gel sei­ner Zeit ist, lässt auch unse­re umfang­rei­che Samm­lung ahnen, wel­cher gesell­schaft­li­chen Popu­la­ri­tät sich die See­fahrt einst­mals erfreute.

 

»Zum Fressen gern« im Barockschloss Delitzsch

Die Dau­er­aus­stel­lung im Barock­schloss Delitzsch prä­sen­tiert kost­ba­res his­to­ri­sches Inte­ri­eur in auf­wän­dig rekon­stru­ier­ten Räu­men. In die­sem wun­der­ba­ren Ambi­en­te kön­nen wir eine Aus­wahl unse­rer Foto­gra­fien auf Staf­fe­lei­en zeigen.

 

Ausstellungseröffnung im Barockschloss Delitzsch

Am Don­ners­tag, dem 2. Juni 2024, wur­den im Braock­schloss Delitzsch gleich zwei Aus­stel­lun­gen eröff­net. »Es ist ange­rich­tet – Ess­kul­tur im Wan­del« zeigt die Ent­wick­lung von Trink­ge­fä­ßen, Besteck und Tafel­ge­schirr seit dem frü­hen Mit­tel­al­ter bis in die Moder­ne. Die­se Eigen­pro­duk­ti­on des Muse­ums kor­re­spon­diert inhalt­lich per­fekt mit unsern foto­gra­fi­schen Inter­pre­ta­ti­on. Zur Eröff­nung fand der her­vor­ra­gen­de Wein aus Admont  – Dveri Pax – ebso den Zuspruch der Besu­cher wie die bei­den neu­en Ausstellungen.

Barockschloss Delitzsch – hinter den Kulissen

In Vor­be­rei­tung unse­rer Aus­stel­lung im Barock­schloss Delitzsch hat­ten wir Gele­gen­heit, in den Samm­lun­gen des Muse­ums zu foto­gra­fie­ren. Getreu dem Mot­to »Zum Fres­sen gern« ent­stan­den neue, eigen­wil­li­ge Bilder.

Schönheit und Vergänglichkeit

Für die Tulpen-Ausstellung von Vol­ker Wein­hold fand sich in Crails­heim der pas­sen­de Ort. Die Eröff­nung in der alten Spital-Kapelle bot räum­lich die pas­sen­den Bezü­ge. Eine Klang­col­la­ge des Ber­li­ner Radio­jour­na­lis­ten Jür­gen Balitz­ki führ­te in das The­ma ein und zeig­te den Weg der Tul­pe aus dem Ori­ent nach Euro­pa auf. Muse­ums­lei­te­rin Frau Dr. Lind­ner ver­wies in ihrer Rede auf die Sym­bo­lik der Ver­gäng­lich­keit. Gast­red­ner Pater Win­fried Schwab aus der Bene­dik­ti­ner­ab­tei Otto­beu­ren lud die Besu­cher zur genau­en Betrach­tung von Vol­ker Wein­holds Foto­gra­fien ein, um ihre Schön­heit zu genie­ßen, aber auch, um ihren Hin­ter­sinn zu entschlüsseln.

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