Verwunschenes Idyll

Unweit der beschau­li­chen Stadt Nos­sen liegt der Klos­ter­park Alt­zel­la in gefäl­li­ger Land­schaft. Klos­ter­gärt­ne­rei, Pfer­de­kop­pel, Gäs­te­haus und Gast­wirt­schaft, Muse­um und die Grab­le­ge der Wet­ti­ner inmit­ten eines Parks mit altem Baum­be­stand und pito­res­ken Rui­nen der alten Zis­ter­zi­en­ser Abtei – all das kön­nen die Besu­cher auf dem weit­läu­fi­gen Are­al ent­de­cken. Für unse­re Aus­stel­lung »Zum Fres­sen gern« ein pas­sen­der Ort. Auf zwei Eta­gen wird sie im eins­ti­gen Refek­to­ri­um gezeigt.

ZOO MOCKBA im Naturkunde-Museum Coburg

Die rich­ti­ge Aus­stel­lung zur rich­ti­gen Zeit? Ja, auf jeden Fall, denn die­se Aus­stel­lung zeigt Spiel­zeug­tie­re der Sowjet­uni­on, also Spiel­zeug, mit dem Kin­der in allen Tei­len des wei­ten Lan­des ver­traut waren, das man heu­te noch in allen Nach­fol­ge­staa­ten der Sowjet­uni­on fin­den kann und das alle, die ihre Kind­heit in der Sowjet­uni­on erleb­ten als ele­men­ta­re, ver­bin­den­de, kul­tu­rel­le Erin­ne­rung mit­ein­an­der tei­len.

Spiel­zeug wur­de in allen Tei­len der Sowjet­uni­on pro­du­ziert, im heu­ti­gen Russ­land eben­so wie in der Ukrai­ne. Samm­ler aus Russ­land, der Ukrai­ne und den bal­ti­schen Staa­ten haben zum Gelin­gen von Aus­stel­lung und Buch bei­getra­gen und in glei­chem Maße mit Freu­de und Span­nung ver­folgt, dass die­ses The­ma auch fern­ab in Deutsch­land ein inter­es­sier­tes Publi­kum fin­det.

Im Spiel­zeug bewahrt sich die Unschuld des Kin­des, das an jedem Ort der Welt das glei­che Recht auf ein Leben in Frie­den haben soll­te. Als The­ma poli­ti­scher Indok­tri­na­ti­on und kul­tu­rel­ler Aus­gren­zung ist es des­halb voll­kom­men unge­eig­net.

Federnlesen

Am 6. April 2022 eröff­ne­te im Mürit­ze­um Waren/Müritz die Son­der­aus­stel­lung »Fer­de­n­le­sen – Ein­bli­cke in die fas­zi­nie­ren­de Welt der Fer­den«. Im Vor­feld waren wir ein­ge­la­den, für die­se Aus­stel­lung eini­ge Fotos in der Samm­lung des Hau­ses zu erstel­len. Die­ser Foto­auf­trag brach­te uns auch ein freu­di­ges Wie­der­se­hen mit Frank See­mann, Lars Sund und Dr. Mat­thi­as Kös­ter.

Frühes Erwachen

Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, wird es für pas­sio­nier­te Tul­pen­fo­to­gra­fen schwer. Im Fach­han­del domi­niert das Tan­nen­grün und das Stan­dart­sor­ti­ment indus­tri­el­ler All­tags­tul­pen. Spe­zia­li­tä­ten bekommt man allen­falls als Zwie­bel. Doch sobald die ers­ten fri­schen Exem­pla­re zu haben waren, mach­te sich Vol­ker mit Schwung und Freu­de an die Arbeit.

Über den großen Teich

Das Arnold-Arboretum in Bos­ton gehört mit sei­ner umfang­rei­chen Samm­lung und einem bota­ni­schen Gar­ten zu den wis­sen­schaft­li­chen For­schungs­stand­or­ten der Har­vard Uni­ver­si­tät. Für die aktu­el­le Aus­ga­be des Fach­ma­ga­zins »arnol­di­na« wur­den wir um ein Foto eines Schwär­mers mit Orchi­deen gebe­ten, das bereits 2016 für »Sencken­bergs ver­bor­ge­ne Schät­ze« ent­stand.

Bühne frei!

Für das Thea­ter Ost in Berlin-Adlershof ist Sebas­ti­an auch gestal­te­risch und foto­gra­fisch tätig.

Schön und gefährlich

Im Auf­trag des Muse­ums für Kunst und Tech­nik des 19. Jahr­hun­derts (Baden-Baden) foto­gra­fier­ten wir eine Viel­zahl mari­ti­mer Objek­te im Samm­lungs­be­stand des Schiff­fahrts­mu­se­ums Ros­tock. Die­se fin­den sich im sei­ten­star­ken Begleit­band zur Aus­stel­lung »Schön und gefähr­lich – die hohe See im 19. Jahr­hun­dert« und illus­trie­ren u.a. die Text­bei­trä­ge von Kath­rin Möl­ler und Jani­ne Uhle­mann vom Schiff­fahrts­mu­se­um.

Zu Tisch – vom Essen und Fressen

Unter die­ser Über­schrift zeigt das Muse­um Schloss und Fes­tung Senf­ten­berg eine neue Son­der­aus­stel­lung zur His­to­rie der Tisch­kul­tur. Unser Foto­zy­klus »Zum Fres­sen gern« gibt dem Gan­zen einen wun­der­ba­ren visu­el­len Rah­men. Das Muse­um zeigt eine gro­ße Aus­wahl an his­to­ri­schen Objek­ten aus sei­nen Samm­lun­gen und auch wir haben zu unse­ren Fotos noch eini­ge Pre­zio­sen aus dem eige­nen Bestand bei­gesteu­ert. Außer­dem sehen wir unse­re Fotos in unmit­tel­ba­rem Dia­log mit einem rie­sen­haf­ten baro­cken Jagd­ge­mäl­de eines unbe­kann­ten Meis­ters. An dem ein­drück­li­chen Werk hat der Zahn der Zeit schon lust­voll genagt, aber das nimmt dem dra­ma­ti­schen Kampf zwi­schen Bären und Hun­den nichts von sei­ner Dyna­mik. Wir sind sehr dank­bar, für die Koope­ra­ti­on mit dem Muse­um und freu­en uns über die neu­en Per­spek­ti­ven, die sich mit der gemein­sa­men Aus­stel­lung eröff­nen.


Scroll to Top