Eröffnung einer unsichtbaren Ausstellung

Anfang März lag Coro­na bereits in der Luft und das Hän­de­schüt­teln ver­schwand zuse­hends aus dem All­tag. Um so mehr hat es uns gefreut, dass so vie­le Kunst­sin­ni­ge zur Eröff­nung nach Schloss Mols­dorf kamen. Prof. Dr. Kai Uwe Schierz, der Direk­tor der Erfur­ter Kunst­mu­se­en, gab eine pro­fun­de Ein­füh­rung in das The­ma. Er spann­te dabei den Bogen von unse­rer Arbeit bis zu den spät­ba­ro­cken Still­le­ben des Erfur­ter Malers Jakob Samu­el Beck, von denen eini­ge im Schloss ihren Platz gefun­den haben. Mit ihrer vir­tuo­sen Vor­stel­lung am Flü­gel begeis­ter­te Maria Khok­hol­va das Publi­kum und auch unse­re Foto­gra­fien erhiel­ten viel Zuspruch. Dazu gab es erle­se­nen Wein, den auch dies­mal die Bene­dik­ti­ner aus Admont gestif­tet haben und im Foy­er des Schlos­ses fand eine baro­cke Hirsch­tro­phäe ihren Platz, die erst­mals die Muse­en des Stift Admont als Leih­ga­be zur Ver­fü­gung stell­ten. In den Vitri­nen des Muse­ums rich­te­ten wir aus eige­nen Bestän­den eine klei­ne Wun­der­kam­mer ein, die zusätz­lich das The­ma illus­trier­te. So eröff­ne­ten wir am 7. März 2020 eine rund­um gelun­ge­ne Aus­stel­lung. Weni­ge Tage spä­ter fiel das gan­ze Land in einen Dorn­rös­chen­schlaf. Wir hof­fen sehr, dass die Muse­en dar­aus bald wie­der erwa­chen kön­nen.


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