»Zum Fressen gern« – Eröffnung in Sankt Petersburg

Am 19. Mai 2018 wur­de unse­re Aus­stel­lung »Zum Fres­sen gern« als ein wahr­lich inter­na­tio­na­les Pro­jekt im Muse­um des Smol­ny in Sankt Peters­burg eröff­net. Neben uns Ber­li­ner Foto­gra­fen und der Muse­ums­agen­tur des Lenin­gra­der Distrikts war auch der öster­rei­chi­sche Stift Admont, in des­sen musea­len Samm­lun­gen unser Bil­der­zy­klus ent­stand, als groß­her­zi­ger Koope­ra­ti­ons­part­ner betei­ligt. Der Schwei­zer Foto­graf Eugen von Arb, der in Sankt Peters­burg lebt und arbei­tet, über­nahm die Koor­di­na­ti­on vor Ort und sorg­te für eine ver­läss­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen allen Betei­lig­ten. Julia Wered­no­wa und Alex­an­der Wol­kow kura­tier­ten die Aus­stel­lung und prä­sen­tier­ten zu unse­ren Fotos aus­ge­such­te Objek­te aus den eige­nen Samm­lun­gen. Sie lei­te­ten Pro­duk­ti­on, Auf­bau und die Orga­ni­sa­ti­on der Eröff­nungs­ver­an­stal­tung und des musea­len Begleit­pro­gram­mes. Maxim Bata­ev, Anna Sypri­no­wa und Pavel Pakra­tow von AMD Archi­tekts Sankt Peters­burg ent­war­fen eigens ein modu­la­res Aus­stel­lungs­sys­tem, das eine Sym­bio­se mit dem Raum ein­geht, eine inhalt­li­che Glie­de­rung unse­rer Fotos ermög­licht und die­se auf eine neue Art prä­sen­tiert. Alex­an­dra Koslo­wa koor­di­nier­te und mode­rier­te das kul­tu­rel­le Begleit­pro­gramm der Eröff­nungs­fei­er, bei der jun­ge Tän­ze­rin­nen und Pia­nis­tin­nen ihr gro­ßes Kön­nen zeig­ten. Direk­to­rin Les­ja Ana­tol­je­wa Kole­s­ni­ko­wa eröff­ne­te die Aus­stel­lung und wür­dig­te das Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten. Zugleich nahm mit der Eröff­nung die lan­ge Nacht der Muse­en ihren Anfang, wes­halb das Fest nach den fei­er­li­chen Wor­ten noch lan­ge nicht vor­bei war. Die gan­ze Nacht kamen kunst­sin­ni­ge Besu­cher, schau­ten sich neu­gie­rig um, stell­ten Fra­gen und kamen ins Gespräch. Erst am nächs­ten Mor­gen, um 5 Uhr, fand die­ser groß­ar­ti­ge Abend dann doch sein Ende. Und auch wir dan­ken allen von Her­zen, die dabei gehol­fen haben, dass die­se Aus­stel­lung mög­lich wur­de.