Volker Weinhold

Als Foto­graf fol­ge ich lan­gen Lini­en, keh­re immer wie­der an Orte zurück und suche nach Bil­dern für das eige­ne Erin­nern. Aus man­chen The­men form­ten sich eige­ne Aus­stel­lun­gen, wie »Unser Weg ist gut« oder auch »Noch ein­mal Rei­sen«. Der Blick zurück ist für mich immer auch eine Bestands­auf­nah­me des Gegen­wär­ti­gen und damit eine Aus­sicht auf das, was folgt.

Aus­stel­lun­gen (Aus­wahl): PPS Gale­rie Ber­lin | Muse­um für Ange­wand­te Kunst Gera | Indus­trie und Film­mu­se­um Wol­fen | Deut­sches Mee­res­mu­se­um Stral­sund | Zeit­ge­schicht­li­ches Forum Leip­zig | Christian-Wolff- Haus Hal­le | Gale­rie Pixel Grain Ber­lin

Men­schen in der Stadt | Ber­lin

Ein Abend auf der Ber­li­na­le

Kul­tur­kampf um die Volks­büh­ne | Ber­lin

»Die Deut­schen und ihre Denk­mä­ler« Über­all fin­den sich Zeug­nis­se unse­rer beweg­ten Ver­gan­gen­heit. Jede Zeit hat­te ihre eige­nen Hel­den und eige­ne Vor­stel­lun­gen davon, ihrem Ange­den­ken eine wür­di­ge Form zu geben. Natio­na­les Pathos, sti­li­sier­te Opfer­be­reit­schaft und die drin­gen­de Mah­nung, nie­mals zu ver­ges­sen, schafft selt­sam ent­rück­te Orte, an denen die Zeit schein­bar still steht, auch wenn das Leben sei­nen Lauf nimmt.

»Unser Weg ist gut« Das Buch zur Aus­stel­lung erschien im Pres­tel Ver­lag Mün­chen. Mei­ne lang­jäh­ri­gen Freun­de Tho­mas Gubig und Sebas­ti­an Köp­cke stan­den mir dabei als Autoren und Gestal­ter zur Sei­te.

Mit his­to­ri­schen Wer­be­fi­gu­ren und Pro­dukt­ver­pa­ckun­gen insze­nier­te ich mein eige­nes Bild des DDR All­tags, wie er bun­ter und viel­fäl­ti­ger wohl nie­mals war.

»Noch ein­mal Rei­sen« Foto­gra­fi­en aus einer Zwi­schen­zeit, in der sich Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart tra­fen und in der das Neue zumeist als fal­sches Ver­spre­chen erschien.

»Body of Evi­dence« Glä­ser­ne Men­schen gal­ten einst als Wun­der­wer­ke, in denen dank tech­ni­schem Fort­schritt das Inne­re des Kör­pers sicht­bar wur­de. Im Deut­schen Hygiene-Museum Dres­den und im Deut­schen His­to­ri­schen Muse­um Ber­lin hat­te ich Gele­gen­heit, mich mit zwei die­ser sel­te­nen Exem­pla­re foto­gra­fisch aus­ein­an­der­zu­set­zen.

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