Peraudis Porträt

Rei­mund Per­au­di war ein glo­bal play­er des Mit­tel­al­ters. Als Ablass­kom­mis­sar der römi­schen Kurie reis­te er kreuz und quer durch Euro­pa und ver­kauf­te Erlö­sung und See­len­heil zur Finan­zie­rung gro­ßer Bau­vor­ha­ben und auch zur Mobi­li­sie­rung mili­tä­ri­scher Feld­zü­ge, um sich der Tür­ken zu erweh­ren. Der Augus­ti­ner­mönch aus La Rochel­le avan­cier­te zum Bischof von Gurk und starb im Jah­re 1505 auf Rei­sen als hoch­ver­ehr­ter Kar­di­nal im Augus­ti­ner­klos­ter in Viter­bo nahe Rom. Dort, in der Kir­che der Hei­li­gen Drei­fal­tig­keit, bot sich Gele­gen­heit, den schein­bar fried­lich schla­fen­den zu por­trä­tie­ren.

Scroll to Top