»Senckenbergs verborgene Schätze« im Museum für Naturkunde Görlitz

Nach Dres­den und Frank­furt wer­den »Sencken­bergs ver­bor­ge­ne Schät­ze« nun im Muse­um für Natur­kun­de in Gör­litz aus­ge­stellt. Ein­mal mehr zeigt sich die Aus­stel­lung in neu­em Licht. Die Aus­wahl der Objek­te und Fotos wur­den auch für die­sen Stand­ort mit Bedacht aus­ge­wählt. Ein Oka­pi steht in der Mit­te des Rau­mes und schaut sich neu­gie­rig um. Die Aus­stel­lung ist bis zum 15. Mai 2016 geöff­net. Mehr Infor­ma­tio­nen: www.senckenberg.de

Tolle Tage in Admont

In die­sem Jahr war das Muse­um des Bene­dik­ti­ner­stifts Admont ganz »Feu­er & Flam­me«. Der Stifts­brand des Jah­res 1865 stand im Fokus der Son­der­aus­stel­lung und die Inter­ven­tio­nen der Gegen­warts­kunst tru­gen eben­falls dem The­ma Rech­nung. Nach­dem es im ver­gan­ge­nen Jahr mit erheb­li­chem Auf­wand gelang, einen Angriff gefrä­ßi­ger Insek­ten auf die ein­zig­ar­ti­ge Stifts­bi­blio­thek abzu­weh­ren, wird die kom­men­de Aus­stel­lungs­sai­son unter dem Mot­to »Zum Fres­sen gern!« ste­hen. Seit wir 2014 mit der »Mecha­ni­schen Tier­welt« in Admont zu Gast waren, nutz­ten wir jede Gele­gen­heit, um in der natur­his­to­ri­schen Samm­lung zu foto­gra­fie­ren. Nun waren wir zwei Wochen lang ein­ge­la­den, für die Aus­stel­lung des nächs­ten Jah­res in den Bestän­den des Muse­ums unse­rer Fan­ta­sie frei­en Lauf zu las­sen. Das Natur­his­to­ri­sche Muse­um ist ein Juwel. Es ver­eint in sei­nen alt­ehr­wür­di­gen Schau­vi­tri­nen eine unglaub­li­che Arten­viel­falt auf engs­tem Raum und ist bei­spiel­ge­bend für das umfas­sen­de Bil­dungs­ver­ständ­nis der admon­ti­ni­schen Mön­che. In der Kom­bi­na­ti­on mit aus­ge­such­ten Objek­ten des Kul­tur­his­to­ri­schen Muse­ums konn­ten wir auf­wän­di­ge Arran­ge­ments gestal­ten. Wer sich dabei zuwei­len an Jagd- und Küchen­still­le­ben der Renais­sance erin­nert fühlt, liegt genau rich­tig. Wir dan­ken allen Mit­ar­bei­tern für ihre herz­li­che Gast­freund­schaft und für ihre ver­läss­li­che Unter­stüt­zung und sehen der Aus­stel­lung 2016 mit gro­ßer Freu­de ent­ge­gen. Mehr Infor­ma­tio­nen: www.stiftadmont.at

»Mechanische Tierwelt« in Dresden

Im Japa­ni­schen Palais am Dresd­ner Elb­ufer gab es für uns ein schö­nes Wie­der­se­hen. Vor einem Jahr fei­er­ten hier »Sencken­bergs ver­lo­re­ne Schät­ze« ihre Pre­mie­re. So waren wir nicht allein mit den Räum­lich­kei­ten ver­traut, son­dern auch bei der Eröff­nung im Kreis der Senckenberg-Mitarbeiter schau­ten wir in vie­le bekann­te Gesich­ter. Ein Novum ist es, dass wir dies­mal kei­ne Aus­wahl tref­fen muss­ten. In dem statt­li­chen Muse­ums­bau fan­den erst­mals alle 32 groß­for­ma­ti­gen Foto­gra­fi­en ihren Platz. Die »Mecha­ni­sche Tier­welt« wird bis zum 31. Janu­ar 2016 im Japa­ni­schen Palais gezeigt.

Buchpremiere in Frankfurt

Bei der Frank­fur­ter Buch­mes­se 2015 konn­ten die Besu­cher einen ers­ten Blick in das neue Buch »Sencken­bergs ver­bor­ge­ne Schät­ze« wer­fen. Die Kura­to­ren von sechs ver­schie­de­nen Senckenberg-Standorten geben dar­in bereit­wi­lig Aus­kunft über ihre Arbeit, die Beson­der­hei­ten ihrer Samm­lun­gen und deren Bedeu­tung für die wis­sen­schaft­li­che For­schung. Zudem erfährt man span­nen­de Geschich­ten aus­ge­wähl­ter Schät­ze und auch wir als Foto­gra­fen mel­den uns in dem Buch zu Wort. Vor allem aber gibt es viel zu sehen. Mehr als 90 unse­rer Fotos fin­den sich auf 136 Sei­ten – eine umfas­sen­de Aus­wahl unse­rer Foto­in­sze­nie­run­gen wie auch Por­träts vie­ler Kura­to­ren. An die­ser Stel­le dan­ken wir sehr herz­lich Isa­bell Cla­sen und den Her­aus­ge­bern Dr. Sabi­ne Maar, Dr. Tho­rolf Mül­ler und Bir­git Wal­ker sowie allen Sencken­ber­gern, die dem Buch mit auf den Weg gehol­fen haben.

»Sencken­bergs ver­bor­ge­ne Schät­ze« | 101 Abbil­dun­gen | 20 x 22,5 cm | bro­schiert | 14,90 Euro | ISBN 978–3‑510–61405‑9 | Mehr Infor­ma­tio­nen: www.schweizerbart.de

Sieht gut aus!

Nach­dem wir an fünf ver­schie­de­nen Senckenberg-Standorten Mensch und Tier foto­gra­fie­ren konn­ten, liegt nun auch die Buch­ge­stal­tung in unse­rer Hand. Heu­te kamen die Pro­ofs für das neue Buch »Sencken­bergs ver­bor­ge­ne Schät­ze« und wir waren froh, dass es dabei kei­ne bösen Über­ra­schun­gen gab.

»Leinen los!« in Oldenburg

Im Jahr 2012 waren wir mit unse­rer Aus­stel­lung »Mecha­ni­sche Tier­welt« erst­mals zu Gast im Lan­des­mu­se­um Natur und Mensch in Olden­burg. So ist es uns eine beson­de­re Freu­de, nun auch mit unse­ren his­to­ri­schen Spiel­zeug­schif­fen in die­sem Muse­um vor Anker zu gehen. 25 Foto­gra­fi­en schmü­cken die Gale­rie und 190 ori­gi­na­le his­to­ri­sche Spiel­zeug­schif­fe sind in den Vitri­nen zu bestau­nen. Eini­ge gibt es hier erst­mals zu sehen, denn wei­ter­hin hal­ten wir die Augen offen und freu­en uns über neue Stü­cke für unse­re Samm­lung. Die Aus­stel­lung ist bis zum 3. Janu­ar 2016 geöff­net. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: www.naturundmensch.de

Die Ausstellung zur Ausstellung

Kann es eine über­zeu­gen­de­re Wer­bung für eine Aus­stel­lung geben, als eine Aus­stel­lung? Vom 31. August zum 20. Sep­tem­ber 2015 zeigt das Nord­West­Zen­trum in Frank­furt am Main »Sencken­bergs ver­bor­ge­ne Schät­ze« in einer Aus­wahl von 40 Foto­gra­fi­en. Das Ein­kaufs­zen­trum im Stadt­teil Hed­dern­heim fre­quen­tie­ren täg­lich bis zu 40.000 kauf­freu­di­ge Besu­cher. Womög­lich ist nicht jeder von ihnen ein pas­sio­nier­ter Muse­ums­gän­ger, auch des­halb kommt ihnen das Muse­um auf die­se Wei­se gern ent­ge­gen. Wis­sens­wer­tes zu den Samm­lun­gen des tra­di­ti­ons­rei­chen Hau­ses und zum moder­nen For­schungs­stand­ort erfährt man so im Vor­über­ge­hen und ganz sicher weckt es Lust und Neu­gier, auch mal wie­der das Muse­um zu besu­chen. Eine tol­le Sache, dass das Sencken­berg Aus­stel­lungs­team Sabi­ne Mahr und Tho­rolf Mül­ler gemein­sam mit Georg-Hubertus Lack­ner und Pina Kef­fel vom Nord­West­Zen­trum die­se Aus­stel­lung zur Aus­stel­lung ver­wirk­licht hat. (Fotos: Nord­West­Zen­trum, Frank­furt)

Rencontres de la Photographie in Arles

Som­mer­zeit, Rei­se­zeit – Nach einem Zwi­schen­stopp bei Toni Bür­gin im Natur­mu­se­um St. Gal­len end­lich am Ziel, im son­ni­gen Süd­frank­reich, beim Foto­fes­ti­val in Arles. Seit 1969 wird es ver­an­stal­tet. Das dienst­äl­tes­te Fes­ti­val ist nach wie vor ein Ort, an dem aktu­el­le Ten­den­zen der Foto­gra­fie sicht­bar wer­den. Seit die­sem Jahr zeich­net der neue Direk­tor Sam Stourzd­zè für das Pro­gramm ver­ant­wort­lich. Viel­fäl­ti­ge Aus­stel­lun­gen zei­gen Foto­gra­fie als klas­si­sche Doku­men­ta­ti­on, aber auch als beglei­ten­des Medi­um von Musik, Film und Archi­tek­tur. Eine beson­de­re Zeit­rei­se bie­tet die Aus­stel­lung von Plat­ten­co­vern der Samm­lung Ste­fan Thull, in der Auf­nah­men von vie­len nahm­haf­ten Foto­gra­fen zu sehen sind. 25 Jah­re nach dem ers­ten Besuch in Arles ist es eine Freu­de, wie­der hier zu sein.
Mehr Infor­ma­tio­nen: www.rencontres-arles.com

Und sie bewegt sich doch

Das Rat­haus in Fried­richs­ha­gen kün­de­te seit 1898 vom selbst­be­wuss­ten Bür­ger­stolz, doch bereits 1920, mit der Ein­ge­mein­dung in die expan­die­ren­de Haupt­stadt Ber­lin, ver­lor es sei­ne Funk­ti­on und Bedeu­tung. In den fol­gen­den Jahr­zehn­ten wur­de es in unter­schied­li­cher Wei­se genutzt, zuletzt als Poli­zei­sta­ti­on. Nun ist es wie­der in Bür­ger­hand und den not­wen­di­gen umfang­rei­chen Rekon­struk­ti­ons­maß­nah­men ging eine ers­te sym­bol­träch­ti­ge Repa­ra­tur vor­aus. Seit die­sem Jahr dreht sich wie­der die alte Rat­haus­uhr und zeigt jedem, was die Stun­de schlägt. Am »Tag des offe­nen Denk­mals« (12. + 13. Sep­tem­ber 2015) steht das his­to­ri­sche Rat­haus allen Besu­chern offen.

»Senckenbergs verborgene Schätze« die Sonderausstellung des Jahres in Frankfurt

Nach dem Auf­takt in Dres­den ist die Aus­stel­lung seit dem 14. Juli 2015 nun im Sencken­berg Natur­mu­se­um Frankfurt/Main zu sehen. Stan­den bis­lang vor allem die Natur­his­to­ri­schen Samm­lun­gen Sach­sens im Vor­der­grund, bil­den jetzt Kost­bar­kei­ten aus den Frank­fur­ter Bestän­den den the­ma­ti­schen Schwer­punkt. Unse­re groß­for­ma­ti­gen Foto­gra­fi­en kor­re­spon­die­ren mit aus­ge­such­ten Objek­ten, wie einem defor­mier­tem Gän­se­schä­del, der Tas­ma­ni­schen Rie­sen­krab­be und einem 1,5 m lan­gem Mee­res­bors­ten­wurm. Ein 200 Jah­re altes Fisch-Präparat des Senckenberg-Mitbegründers Edu­ard Rüp­pel ist nicht weni­ger ein­drucks­voll, wie die Hundeschädel-Sammlung des Frank­fur­ter Frau­en­mör­ders Karl Hopf, der 1914 selbst unter dem Fall­beil sei­nen Kopf ver­lor. Erst­mals seit den 1940er Jah­ren wird auch der Senckenberg-Hund prä­sen­tiert, des­sen Kno­chen unweit des Muse­ums gefun­den, in einem gro­ßen Diora­ma aus­ge­stellt waren, wel­ches 1944 bei einem Bom­ben­an­griff zer­stört wur­de.

Unser ganz gro­ßes Dan­ke­schön gilt ein­mal mehr den bei­den Aus­stel­lungs­or­ga­ni­sa­to­ren Dr. Sabi­ne Mahr und Dr. Tho­rolf Mül­ler, die das Pro­jekt von Anfang an befür­wor­tet, beför­dert, orga­ni­siert und rea­li­siert haben. Dass wir in den letz­ten Mona­ten an allen Stand­or­ten so pro­duk­tiv und krea­tiv sein konn­ten, haben wir ihrer per­fek­ten Orga­ni­sa­ti­on, wie auch dem wohl­wol­len­den Will­kom­men der Kura­to­ren an den ein­zel­nen For­schungs­ein­rich­tun­gen zu dan­ken. In Koope­ra­ti­on mit fünf Senckenberg-Standorten ent­stand eine wand­lungs­fä­hi­ge, facet­ten­rei­che, infor­ma­ti­ve Aus­stel­lung, die den Besu­chern einen Blick hin­ter die Kulis­sen der Samm­lun­gen gewährt. Zugleich ist die Aus­stel­lung bes­tens geeig­net, der Selbst­ver­ge­wis­se­rung der Sencken­ber­ger zu die­nen, die in ihrer gemein­sa­men Arbeit ver­bun­den, weit bedeut­sa­mer sind, als es der Ein­zel­ne mit sei­ner gebün­del­ten Exper­ti­se nur sein kann.

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