Weiterbildung in Admont

Das war ein lan­ger Tag mit enga­gier­ten Mit­strei­tern. Im Rah­men des Naturfoto-Festivals "Licht­bild­gip­fel" des Natio­nal­parks Gesäu­se  gaben wir erst­mals einen Work­shop. Das war für die vier Teil­neh­mer wenigs­tens so span­nend wie für uns. Gemein­sam schau­ten wir auf die Fotos in der Aus­stel­lung »Zum Fres­sen gern« und bespra­chen aus­führ­lich sowohl gestal­te­ri­sche als auch tech­ni­sche Details aller Bil­der. In der Muse­ums­werk­statt konn­ten wir ein klei­nes Stu­dio auf­bau­en. Hier hat­ten dann alle die Mög­lich­keit, selbst Still­le­ben zu gestal­ten, Licht zu set­zen und sich mit der eige­nen Kame­ra aus­zu­pro­bie­ren. Am Com­pu­ter demons­trier­ten wir zugleich die digi­ta­le Bild­be­ar­bei­tung bis zum fina­len Foto. Die pas­sio­nier­ten Natur- und Land­schafts­fo­to­gra­fen betra­ten damit foto­gra­fi­sches Neu­land. Am Ende des Tages waren wir alle um eini­ge gute Erfah­run­gen rei­cher. Uns war es eine gro­ße Freu­de.

LICHTBILDGIPFEL in Admont

Natio­nal­park und Foto­schu­le Gesäu­se und haben mit dem LICHTBILDGIPFEL ein Fes­ti­val der beson­de­ren Art eta­bliert, dass bei vie­len Natur­fo­to­gra­fen in Öster­reich und Süd­deutsch­land als fes­ter Ter­min im Kalen­der steht. Im Zen­trum des Gesche­hens dreht sich alles um den Vor­trags­wett­be­werb, bei dem anhand der Inten­si­tät des Publi­kums­ap­plau­ses unter Kurz­vor­tra­gen­den ein Gewin­ner ermit­telt wird. Die­ser wird dann im kom­men­den Jahr als Haupt­red­ner gela­den. Dazu gibt es  Work­shops, Foto­be­trach­tun­gen und Raum zum gemein­sa­men Gespräch. Da wir in die­sem Jahr mit unse­ren Fotos der Aus­stel­lung »Zum Fres­sen gern« im Muse­um Admont ver­tre­ten sind, wur­den wir herz­lich ein­ge­la­den, selbst einen  Work­shop anzu­bie­ten und einen Ein­blick in unse­re Arbeits­wei­se zu geben. Gegen­über den tat­säch­li­chen Natur­fo­to­gra­fen machen wir es uns natür­lich leicht, wenn wir mit aus­ge­stopf­ten Tie­ren insze­nier­te Bil­der erschaf­fen. Wir hof­fen den­noch, dass auch dies Inter­es­se fin­den wird. Für uns ist das eine neue Her­aus­for­de­rung am ver­trau­ten Ort. Wir sind sehr gespannt.

Work­shop »Still­le­ben und Samm­lungs­fo­to­gra­fie« 2. April 2016 | 9 bis 17 Uhr |  Mehr Info­ma­tio­nen: Licht­bild­gip­fel Natio­nal­park Gesäu­se

»ZOO MOCKBA« – Russische Spielzeugtiere | 1950 – 1980

Vom 18. März bis 31. August 2016 wird unse­re neue Aus­stel­lung im Ester­házy Natur­mu­se­um Schloss Lacken­bach im Bur­gen­land (Öster­reich) prä­sen­tiert. Es ist die ers­te Aus­stel­lung, die sich außer­hab Russ­lands die­sem The­ma zuwen­det. Mit Spiel­zeug­tie­ren aus Kunst­stoff, Zel­lu­loid und Gum­mi schu­fen nam­haf­te wie namen­lo­se Gestal­ter ein ein­zig­ar­ti­ges Uni­ver­sum, das den Geist sei­ner Epo­che wider­spie­gelt und das in sei­nem ernst­haf­ten Gestal­tungs­wil­len bei­spiel­ge­bend ist.

Ausstellungsaufbau im Burgenland

Im Ester­házy Natur­mu­se­um Schloss Lacken­bach (Bur­gen­land /Österreich) erlebt une­re Aus­stel­lung »ZOO MOCKBA« ihre Pre­mie­re. Die Mit­ar­bei­ter des Hau­ses waren uns beim Auf­bau eine gro­ße Hil­fe. 180 his­to­ri­sche Spiel­zeug­tie­re fan­den in den Vitri­nen des Muse­ums einen Platz. Dar­un­ter befin­den sich auch hand­ge­fer­tig­te Ent­wurfs­mo­del­le, die uns der Mos­kau­er Gestal­ters Adolf Ney­stat über­las­sen hat. Groß­for­ma­ti­ge Foto­gra­fi­en an den Wän­den heben ein­zel­ne Tie­re aus der bun­ten Men­ge her­aus und zei­gen eini­ge in ihren funk­tio­na­len Mög­lich­kei­ten.

Aufbau in Admont

Auf dem Weg ins Bur­gen­land mach­ten wir Sta­ti­on im Bene­dik­ti­ner­stift Admont. Zuletzt hat­ten wir im Novem­ber 2015 zwei Wochen lang im Natur­his­to­ri­schen Muse­um foto­gra­fiert. Nun führ­te uns Kura­to­rin Sil­via Kari­na Mit­ter vor­ab durch die Bau­stel­le der Aus­stel­lung »Zum Fres­sen gern«. Wir waren begeis­tert, wie sich der Säu­len­saal ver­än­dert hat. Das dunk­le Grau der Wän­de und die kraft­vol­len Umbau­un­gen der Säu­len gaben dem Raum noch mehr Schwe­re und Wür­de. Kost­ba­re alte Bücher, his­to­ri­sche Schau­käs­ten aus dem Sencken­berg Natur­kun­de Muse­um Gör­litz, Gemäl­de aus dem 18. Jahr­hun­dert und unse­re Foto­gra­fi­en an den Wän­den wer­den sich zu einem stim­mungs­vol­len Gesamt­bild ver­dich­ten. Eine beson­de­re Freu­de war es uns, dass die Küchen­frau­en des Stifts einen so zen­tra­len Platz im Raum gefun­den haben. Zudem endeck­ten wir eine Aus­wahl unse­rer Fotos im Muse­um für zeit­ge­nös­si­sche Kunst. Mit siche­rem Gespür hat der künst­le­ri­sche Lei­ter Micha­el Braun­stei­ner ein­mal mehr für die Aus­stel­lungs­sai­son des Jah­res ein anre­gen­des und viel­fäl­ti­ges Menü zusam­men­ge­stellt.

Vernissage in Waren (Müritz)

Am 3. März 2016 wur­de im MÜRITZEUM die Aus­stel­lung »Ein SCHATZ der WIS­SEN­schaft« fei­er­lich eröff­net. Erzählt wird die 150-jährige Geschich­te der Natur­his­to­ri­schen Samm­lun­gen Mecklenburg-Vorpommerns. Neben infor­ma­ti­ven Aus­stel­lungs­ban­nern und groß­for­ma­ti­gen Foto­ban­nern gibt es vie­le ori­gi­na­le Objek­te aus allen Jahr­zehn­ten der Samm­lungs­ge­schich­te zu bestau­nen. Die fei­er­li­che Eröff­nung mar­kier­te zudem das Ende einer Ära am Muse­um. Die wis­sen­schaft­li­che Lei­te­rin Rena­te See­mann ver­ab­schie­de­te sich mit die­ser groß­ar­ti­gen Aus­stel­lung und reich­te den Staf­fel­stab an Dr. Mathi­as Küs­ter wei­ter. Für die wei­te­re gedeih­li­che Ent­wick­lung der Samm­lun­gen ist damit gesorgt. Rena­te See­mann wird fort­an im Ehren­amt das Wohl ihrer  Samm­lun­gen im Auge behal­ten. Der Eröff­nungs­abend ende­te mit fröh­li­chen Mit­ar­bei­tern und lie­ben Gäs­ten in einem wirk­lich zünf­ti­gen Abend in einer Bar am Hafen.

»Mechanische Tierwelt« im phanTECHNIKUM Wismar

Von Dres­den ging es in den hohen Nor­den. Im Tech­ni­schen Lan­des­mu­se­um Mecklenburg-Vorpommern fand unse­re Foto­sa­fa­ri freund­li­che Auf­nah­me und wie­der einen neu­en, ganz eige­nen Cha­rak­ter. Auf 2.500 Qua­drat­me­tern Aus­stel­lungs­flä­che gibt es im phan­TECH­NI­KUM vie­les zu sehen, zu stau­nen und zu begrei­fen. Dass die alte Hafen­stadt Wis­mar einst­mals ein Zen­trum der deut­schen Flug­zeug­indus­trie war, hat­ten wir auch noch nicht gewusst. Für unser mecha­ni­sches Spiel­zeug ist dies ein wei­te­rer pas­sen­der Ort, um sei­ne Geschich­te zu erzäh­len. Mehr Infor­ma­tio­nen: phan­TECH­NI­KUM

Eröffnung in Görlitz

Gut gelaunt emp­fing Prof. Dr. Xylan­der die zahl­rei­chen Gäs­te bereits im Foy­er sei­nes Hau­ses, bevor er die neue Son­der­aus­stel­lung dann in der 2. Eta­ge fei­er­lich eröff­ne­te. Das Publi­kum war sehr auf­ge­schlos­sen, freund­lich und ernst­haft inter­es­siert und so beant­wor­te­ten wir vie­le Fra­gen und kamen mit den Besu­chern ins Gespräch. Eine beson­de­re Freu­de war uns das Wie­der­se­hen mit dem kom­plet­ten Aus­stel­lungs­team – Bir­git Wal­ker (Dres­den), Sabi­ne Mahr und Tho­rolf Mül­ler (Frank­furt). Nach die­ser gelun­ge­nen Eröff­nung lie­ßen es sich die Gör­lit­zer Gast­ge­ber nicht neh­men, uns alle in das ers­te Haus am Plat­ze ein­zu­la­den. Ein rund­um schö­ner Abend. Wir dan­ken sehr dafür.

»Senckenbergs verborgene Schätze« im Museum für Naturkunde Görlitz

Nach Dres­den und Frank­furt wer­den »Sencken­bergs ver­bor­ge­ne Schät­ze« nun im Muse­um für Natur­kun­de in Gör­litz aus­ge­stellt. Ein­mal mehr zeigt sich die Aus­stel­lung in neu­em Licht. Die Aus­wahl der Objek­te und Fotos wur­den auch für die­sen Stand­ort mit Bedacht aus­ge­wählt. Ein Oka­pi steht in der Mit­te des Rau­mes und schaut sich neu­gie­rig um. Die Aus­stel­lung ist bis zum 15. Mai 2016 geöff­net. Mehr Infor­ma­tio­nen: www.senckenberg.de

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