Das Naturkundliche Museum Göppingen befindet sich im Ortsteil Jebenhausen in einer einstigen Herberge für Kurgäste des Sauerwasserbades aus dem Jahre 1610. Das Museum wurde 1970 eingerichtet und gründet auf dem Nachlass des Pfarrers Dr. Theodor Engel (1842-1933). Der rastlose Mann hat ein Leben lang die geologischen Gegebenheiten der Region ergründet und mit einer umfangreichen Gesteinssammlung und in zahlreichen Publikationen dokumentiert. Dank seiner Arbeit lässt sich mit vielfältigen fossilen Funden anschaulich belegen, dass die Schwäbische Alb in den Tiefen des Jurameeres ihren Ursprung hat. Das prominenteste Objekt ist sicher der gut erhaltene Fischsaurier. Im Vorfeld einer umfangreichen Sanierung und einer anschließenden Neukonzeption des Museums waren wir eingeladen, den Sammlungsbestand mit der Kamera zu betrachten. Im Februar 2017 waren wir eine Woche vor Ort und konnten uns frei in den Beständen des Hauses bewegen. Am Ende waren wir selbst überrascht, wieviel Neues es dabei für uns zu entdecken gab.

 

Die Sammlungen des Regionalmuseums Neubrandenburg sind so facettenreich wie die Geschichte selbst. Vieles zeugt vom selbstbewussten Aufstieg der städtischen Bürgerschaft, anderes ist Strandgut, welches die Wechselfälle des Lebens angespült haben und zudem finden sich Zeugnisse zweier Weltkriege und des Wiederaufbaus, die bis heute nachhaltig das Bild der Stadt prägen. Wir hatten die Möglichkeit, in den Sammlungen zu fotografieren und die stummen Zeitzeugen auf eigene Weise für sich sprechen zu lassen.