Sammlungsfotografen

Sebastian Köpcke + Volker Weinhold

Mitten in Berlin – »Zum Fressen gern«

Bei Robert Jarmatz wird Photographie auch heute noch grundsätzlich mit ph geschrieben. Der Berliner liebt und lebt von, mit und für die Photographie und wenn es um das ultimative Maximum an Brillanz und Qualität geht, dann ist sein Labor Pixelgrain für professionelle Photographen eine erste Adresse in der Stadt. Der Enthusiast ist jedoch mehr als nur technischer Dienstleister und Verleihstation für Fototechnik aus dem Hochleistungsbereich. Als Galerist formuliert Robert Jarmatz sein persönliches Statement. Im Pixelgrain-Showroom stellt er Photogrphien und Photographen vor, die ihm relevant erscheinen. Für uns ist es Ehre und Auszeichnung, dass unser Fotozyklus »Zum Fressen gern« nun mitten in unserer Stadt präsentiert wird. Robert Jarmatz ließ es sich nicht nehmen, alle Photographien in exzellenter Qualität zu produzieren und auch selbst an die Wände zu bringen. Pünktlich zur Eröffnung erreichte uns auch noch ein sehr lieber Gruß aus dem Benediktinerstift Admont – ein großzügiges Debutat vom vorzüglichen Gewürztraminer des benediktinischen Weingutes Dveri-Pax. Auch dafür ein ganz herzliches Dankeschön!

Klein aber fein

Mit unserem admontinischem Bilderzyklus »Zum Fressen gern« bestritten wir 2016 einen wesentlichen Teil der Jahresausstellung im Benediktinerstift Admont. Nun zeigen wir eine Auswahl dieser Fotografien quasi im Schatten des Fernsehturms, mitten in Berlin. Das Labor PIXELGRAIN ist für Fotografen eine feste Größe in der Stadt. Sein Showroom ist als Ausstellungsort für aktuelle Fotografie etabliert. Wir freuen uns sehr, unsere Arbeit in diesem Rahmen zu präsentieren, zumal dies auch noch in der ultimativen Qualität des Fotofachlabors PIXELGRAIN möglich ist. Mehr Informationen: www.pixelgrain.com

»ZOO MOCKBA« in Wismar

Im Technischen Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern wird bis zum 14. Mai 2017 unsere Ausstellung »ZOO MOCKBA« präsentiert. In den wunderbaren Räumen dieser einstigen Wehrmachtskaserne entfalten die sowjetischen Spielzeugtiere einen ganz eigenen Zauber. Fotografien einzelner Tiere und Tiergruppen heben diese aus der bunten Masse heraus. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen zudem die Biographien der sowjetischen Spielzeuggestalter, die mit ihrer Arbeit seit den 1950er Jahren den Aufbruch in die Moderne wagten. Weitere Informationen: www.zoomockba.com

»Mechanische Tierwelt« in Göppingen

Plakatgestaltung für Göppingen

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Am Berg geblieben

Bei einem Besuch im Kloster Admont fanden wir Zeit und Gelegenheit, im Nationalpark Gesäuse (Steiermark) den Bergsteigerfriedhof in Johnsbach zu besuchen. Im Schatten hoher Berge ist der kleine Kirchhof ein friedvoller Ort. Allein die Inschriften auf den Gräbern berichten in knappen Worten von schicksalhaften Tragödien. All diese Männer wagten sich hoch hinaus. In diesem stillen Tal fanden sie ihre letzte Ruhe.

Eröffnung in Sankt Pölten

Bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein wähnten  wir uns einsam bei unserer Ausstellungseröffnung. Die Prognosen der Mitarbeiter waren zurückhaltend, denn am letzten Ferienwochenende würden wohl viele dem Freibad den Vorzug geben. Um so mehr haben wir uns über den Zulauf gefreut. Carl Aigner würdigte die Bedeutung des historischen Spielzeugs in einer kurzweiligen wie klugen Rede. Und nachdem zuletzt auch wir noch ein paar Anmerkungen zur Intention unserer Arbeit an die Gäste gerichtet hatten, wurde die Ausstellung mit Neugier und Staunen in Augenschein genommen.

»Mechanische Tierwelt« im Landesmuseum Niederösterreich in Sankt Pölten – bis 13. 11. 2016

Global Player – von Berlin nach Admont über Wolfen nach Indien

Uwe Holz, der Direktor des Industrie- und Filmmuseums Wolfen, ist in seinem Metier ein rastloser Netzwerker mit wachem Verstand. Ihm haben wir es zu danken, dass er Dr. Unni Krishnan Pulikkal, den Kurator des PHOTOMUSE, auf unsere Arbeiten aufmerksam machte. Das Museum für Fotografie im indischen Distrik Kerala ist sehr ambitioniert. In der Ausstellung »Open Origins – Open Ends« wurden hundert indische Fotografen vorgestellt. Hinzu kamen ausgewählte Beiträge aus den USA, Europa und dem mittleren Osten. Uns freut es sehr, dass wir mit zwei Bildern vertreten waren, die wir in den Sammlungen des Benediktinerstifts Admont aufnehmen konnten und die dort in diesem Jahr in der Ausstellung »Zum Fressen gern« zu sehen sind. Spannend ist es auch, auf welchen Wegen sich manche Dinge entwickeln, von Berlin über den Stift Admont in der Steiermark, die einstigen Agfa/ORWO-Werke in Wolfen bis in die ehrwürdige Dunbar Hall im indischen Cochin. Mehr Informationen: PHOTOMUSE

Sebastian auf Reisen

Daria Soboleva ist Expertin für historisches Spielzeug der Sowjetunion. Mit ihrer fachlichen Unterstützung trägt sie maßgeblich zum Gelingen unserer Ausstellung »ZOO MOCKBA« bei. Nun war endlich Gelegenheit, sie in ihrer Heimatstadt persönlich kennenzulernen. Eine Woche lang waren wir gemeinsam unterwegs, um in Sankt Petersburg und Moskau hochbetagte Spielzeuggestalter oder auch deren Hinterbliebene zu treffen und sie daheim oder in ihrem Atelier zu besuchen. Es waren aufregende Tage mit vielen sehr persönlichen Begegnungen, bewegenden Eindrücken und neuen Erkenntnissen, die alle in die Ausstellung einfließen werden. Ein ganz großes Dankeschön an Daria und an alle, die mich so herzlich empfangen haben – Michail Worobiov, Elena und Maria Razumovskaya, Lev Smorgon, Galina Tyrkova, Adolf Neystat und Inna Khodzhaewa, Irina Gumel, Eugen von Arb und Anna Lebedkova.

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